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Gosteli-Stiftung - Archiv zur Geschichte der schweizerischen Frauenbewegung

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Sektionen

2015

Dezember

Diese Titelseite stammt aus dem Jubiläumsalbum, welches Marie Heim-Vögtlin 1899, 25 Jahre nach Erlangung der Doktorwürde, überreicht wurde.

Marie Heim-Vögtlin (1845-1916) war die erste diplomierte Ärztin der Schweiz, erste Frauenärztin Europas und die erste Frau mit medizinischem Doktortitel. Sie war Mitgründerin der Schweizerischen Pflegerinnenschule und des Frauenspitals Zürich, wo sie die Kinderabteilung leitete.

November

Internationaler Frauenkongress Paris 1945

Vor 70 Jahren, im November 1945, fand in Paris ein Internationaler Frauenkongress statt. Die Beteiligung der Frau am Kampf gegen den Faschismus und ihre Hilfe bei der Wiederherstellung der Demokratie, die wirtschaftliche und soziale Lage der Frauen und Erziehungsfragen waren Themen, über die die Frauen debattierten. Der Kongress mündet in der Gründung der Internationalen Demokratischen Frauenföderation IDFF.

Die Fotografie zeigt die Schweizerische Delegation am Verhandlungstisch: Clarisse Francillon, Delegierte des Verbandes Schweizerischer Frauenvereine, P. Bäschlin und Ch. Muret, Delegierte der Partei der Arbeit.

(Bestand 530: Agnes Debrit-Vogel 51-58)

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Oktober

                  

"Frauen gehören ins Haus, ins Rathaus, ins Bundeshaus"

Der Slogan und das Plakat wurden im Hinblick auf die Parlamentswahlen 1991 von der Luzerner Grafikerin Karin Willimann im Auftrag des überparteilichen Komitees für mehr Frauen in die Behörden entworfen. Josi Meier, Luzerner CVP-Ständerätin, machte den Slogan dann an der Frauensession 1991 schweizweit bekannt und erinnerte dabei an die 20 Jahre zurückliegende Annahme des Frauenstimmrechts: „Vor 20 Jahren wollte man uns zurückhalten mit dem Slogan „Die Frau gehört ins Haus". Wir brauchten Jahre, bis wir diesen Satz verstanden haben. Jetzt haben wir ihn verinnerlicht, mit Hilfe der jungen Generation. Natürlich gehören wir ins Haus: ins Gemeindehaus, ins Bundeshaus".

Bild: Gosteli-Stiftung, Plakatsammlung

September

Das Rote Kreuz führte im Zweiten Weltkrieg eine Sammlung von Zahnprothesen durch. Die künstlichen Zähne wurden nach gründlicher Reinigung und Desinfektion für die Herstellung von neuen Gebissen für Bedürftige in Kriegsgefangenen- und Zivilinterniertenlagern benützt.

Bestand 108: Verein für Frauenbestrebungen Luzern, Ziviler Frauenhilfsdienst 1940-1946

August

Pressebilderdienst New York – Zürich, das Werk einer Frau

Anlässlich der Schweizer Landesausstellung 1939 in Zürich wurde durch Vermittlung des USA-Generalkonsulates in Zürich erstmals in der Schweiz ein amerikanisches Pressebild-Filialbüro eröffnet. Inhaberin und Schweizer Korrespondentin war Ida Berner. Sie stellte 1941 das erste Gesuch an die Generaldirektion PTT in Bern betreffend Einführung des Bildfunks in der Schweiz durch Amerika. Dem Gesuch wurde entsprochen und bevor die Schweiz von den Kriegsmächten eingekreist wurde, waren die USA-Bildfunk-Apparaturen bereits eingetroffen und in der Übersee-Radiostation in Prangins GE installiert worden. Damit war der interkontinentale gegenseitige Pressebilderdienst Amerika – Europa als einzige Möglichkeit der freien Bildübertragung in Direktverbindung gesichert.

Biografische Notizen Nr. 785 Ida Berner

Juli

In den 1940er Jahren gab es gesamtschweizerische Versuche in Flachs-, Hanf-, Mohn- und Ölkürbisanbau.

Hanferntekurs in Adelboden (Foto aus Bestand 533 Meja Zürcher, 1-01)

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Juni

Adele Bloesch-Stöcker (1875 – 1978)

Die Geigerin Adele Bloesch-Stöcker wurde 1875 in Gummersbach (D) geboren. Nach der Heirat mit dem Stadtbibliothekar Bloesch liess sie sich in Bern nieder. 1920 gründete sie das Berner Kammerorchester. An der SAFFA (Schweizerische Ausstellung für Frauenarbeit) 1928 betreute sie den musikalischen Teil, komponierte den SAFFA-Walzer und dirigierte das Frauenorchester (Foto).

Mai

Der 1924 gegründete Schweizerische Nationalverband Christlicher Vereine Junger Frauen (heute Cevi) organisierte Bibelkurse, Diskussionsrunden, Tagungen, Reisen und Lagerwochen.
Zum Findmittel

Dieses Foto wurde 1930 vor der Jugendherberge in St. Gallen aufgenommen.

 

April

Ausschnitt aus dem Klassenbuch des Sommerkurses 1945 der Bäuerinnenschule Uttewil

März


Fotosammlung SPZ A/104

Die 1897 gegründete Schweizerische Pflegerinnenschule mit Frauenspital Zürich bildete Krankenpflegerinnen aus und ermöglichte vielen Frauen eine Berufstätigkeit, was für die damalige Zeit keine Selbstverständlichkeit war.

Findmittel zum Bestand

Februar

Eignen Sie sich zum Model? Ein Fragebogen der Zentralstelle für Frauenberufe gibt Auskunft:


(Archiv Bund Schweizerischer Frauenorganisationen BSF, 103-310-08-062)

Januar

«Zum Heimgang von Bundesrat Motta»

23. Januar 1940

Im Nachruf für den heute vor 75 Jahren verstorbenen Bundesrat Giuseppe Motta schildert Else Züblin-Spiller ihre persönlichen Begegnungen mit dem Bundesrat und ehrt sein Andenken.

(Archiv SV, 180-543-606-24) 

180-543-606-24_1

180-543-606-24_2

Hilfsaktion für das Bergvolk 1931


Foto: Schweizerischer Gemeinnütziger Frauenverein (Bestand 190, 480-02)

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