Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Gosteli-Stiftung - Archiv zur Geschichte der schweizerischen Frauenbewegung

Benutzerspezifische Werkzeuge

Sie sind hier: Startseite / DOKUMENT DES MONATS / 2013

Sektionen

2013

Dezember

Adventszeit in der Baracke in Bassecourt während des 1. Weltkriegs

f_00829.jpg

Die von Else-Züblin ins Leben gerufenen Soldatenstuben boten den unter unzulänglichen Verhältnissen leidenden Wehrmännern einen Ort, wo sie ihre Freizeit verbringen konnten.

November

damenautomobilclub.jpg

In einer Zeit, in der Autofahren Luxus bedeutete und kaum 4% der Autofahrenden Frauen waren, sollte der 1929 gegründete Schweizerische Damenautomobilclub SDAC den Automobilistinnen als Lobby dienen. Der SDAC setzte sich zum Ziel, den Damen-Automobilsport zu fördern, die Damen in technischen, praktischen und rechtlichen Belangen weiter zu bilden und sie "zur strengen Beobachtung der Verkehrsvorschriften" zu erziehen. Auch die gemeinsamen Auto-Ausflüge und das gesellige Beisammensein waren statuarisch festgelegt.

August

Als erste Frau hält Rosa Neuenschwander 1941 vor dem Münsterportal die Bundesfeieransprache.

Juli

Sprung von der Zürcher Quaibrücke
aus der Schweizer Illustrierten Zeitung vom 10. Juli 1920.

Juni

Lebensbilder aus dem Schweizerischen Unterhaltungsblatt vom 8. Januar 1927

Das Schweizerische Unterhaltungsblatt veröffentliche Mitte der 1920er Jahre eine Serie Frauenbiografien. Im Januar 1927 erschien ein Lebensbild über Maria Rosina Gschwind-Hofer. Sie war Mitinitiantin und erste Präsidentin des vor 125 Jahren gegründeten Schweizerischen Gemeinnützigen Frauenvereins (SGF).

Maria Rosina Gschwind-Hofer (1841-1904) wuchs als Tochter des Wirts im Gasthaus Zum Bären in Biglen auf. Nach dem Tod ihres Vaters verbrachte sie ihre Kindheit bei ihrer Schwester. 1862 schloss sie das Lehrerinnenseminar ab und unterrichtete als Primar- und Arbeitslehrerin in Steffisburg. Nach dem Tod ihres ersten Ehemanns heiratete sie 1876 ein zweites Mal und zwar den christkatholischen Pfarrer Paulin Gschwind. Die beiden lebten und arbeiteten zusammen in Starrkirch. Das Fundament zur Verbesserung der sozialen Lage der Bevölkerung sah Maria Rosina Gschwind-Hofer als ausgebildete Arbeitslehrerin in einer gezielten hauswirtschaftlichen Ausbildung für Mädchen.
Maria Rosina Gschwind-Hofer stand in Kontakt mit zahlreichen Schweizer Frauen, die sich 1888 in Aarau trafen, um den SGF zu gründen und sie zur ersten Vereinspräsidentin zu wählen. "Gib dem dürftigen Almosen und du hilfst im halb. Zeige ihm wie er sich selbst helfen kann und du hilfst ihm ganz" war ihr Leitspruch als Präsidentin. Unterstützung und Ausbildung statt Almosen, standen auf dem Banner des SGFs. Mit diesem Ziel vor Augen gründeten der SGF und seine Sektionen zahlreiche Fortbildungsschulen, Kinderkrippen. Kindergärten, Gärtnerinnen- und Dienstboten-, Haushaltungs- und die Pflegerinnenschule mit Frauenspital in Zürich. Schon nach einem Jahr gab Maria Rosina Gschwind-Hofer das SGF-Präsidium wieder ab. Bis zu ihrem Tod 1904 blieb sie eine Pionierin der hauswirtschaftlichen Bildung.

Koch- und Haushaltungskunde nebst einem Anhang über die Frau in sozialer, sittlicher und pädagogischer Beziehung, 1896

Mai

Heute www.swissdate.ch – gestern Büro Fortuna

Unbekannt ist die Herkunft und der Entstehungszeitraum der Fotos Eheinstitute beziehungsweise Ehevermittlung.
Die Bilder erzählen die Geschichte des Ehevermittlungsbüros Fortuna, das bei der Suche nach dem passenden Partner mit Niveau weiterhalf.

April

Für ihre Kinder verfasste Emilie Rohr-Riggenbach (1859-1948) eine Familienchronik, die den Zeitraum von 1859 bis 1948 umfasst. Auf dem Bild ist sie ganz rechts, zusammen mit ihren Geschwistern zu sehen.

Findmittel

Artikelaktionen

This is Schools Diazo Plone Theme