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Gosteli-Stiftung - Archiv zur Geschichte der schweizerischen Frauenbewegung

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2018

April

Vor 100 Jahren: Am 3. April 1918 wurde mit der social-caritativen Frauenschule Luzern die erste Ausbildungsstätte für Soziale Arbeit in der Schweiz eröffnet (heute: Hochschule Luzern - Soziale Arbeit).

Das Archiv der Schule ist bei uns konsultierbar: Findmittel

Bild: Stundenplan des 1. Semesters 1918, AGoF 155 : 32:311-02

März

„Eure Stärke liegt auf dem gemeinnützigen Gebiet. Beginnt eure Arbeit damit, dass ihr das Übel an der Wurzel fasst. Eine bessere Ausbildung des ganzen weiblichen Geschlechts tut not – tragt Bausteine herbei zum Aufbau eines bessern und schönern Ganzen. Euer Ideal sei Sittlichkeit, Häuslichkeit – die glückliche Familie" forderte Rosina Gschwind, Gründungspräsidentin, an Ihrer Rede anlässlich des vor 130 Jahren, am 18. März 1888, gegründeten Schweizerischen Gemeinnützigen Frauenvereins (SGF).
Ein Schwerpunkt des SGF lag denn auch auf der Gründung von Schulen, um den Frauen die Möglichkeit zu geben, einen Beruf zu erlernen.

Findmittel SGF

Mitglieder des SGF-Zentralvorstands anlässlich der 42. Jahresversammlung 1930 in Zürich

Vordere Reihe von links nach rechts: Frau Dr. Langner, Solothurn, Quästorin; Frau Dr. Waldmann, Schaffhausen, Ehrenmitglied; Frl. Bertha Trüssel, Bern, Zentralpräsidentin; Frau von Waldkirch-Bally, Basel.

Hintere Reihe: Frau Zgraggen, Präsidentin Sektion Hergiswil; Frau Dr. Schmid-Fehr; Frl. Kistler, Vorsteherin der Haushaltungsschule Ralligen bei Thun; Frau Blattner-Amrein, Luzern; Frau Dr. Rohr, Präsidentin Sektion Aarau

Foto: Zur Sache, Zentralblatt des Schweizerischen Gemeinnützigen Frauenvereins, 5-88. (190:03-01)

Februar

Marguerite Frey-Surbek (1886 – 1981)

Malerin

Sie besuchte die Kunstgewerbeschule in Bern und wurde zwei Jahre lang Privatschülerin von Paul Klee.
Nach Studienaufenthalten in Paris gründete sie mit ihrem Ehemann, dem Maler Victor Surbek in Bern eine Malschule.
Sie war auch neben ihrer künstlerischen Tätigkeit aktiv, gründete einen Mädchenhort, engagierte sich für das Frauenstimmrecht und den Schutz der Berner Altstadt und setzte sich im 2. Weltkrieg für Flüchtlinge ein.

Foto: Fotosammlung, n.k., Quelle: Biografische Notizen Nr. 2135

Januar

Mit der Einführung des neuen Eherechts vor 30 Jahren wurde auch das ehemännliche Oberhaupt der Familie und die damit verbundene Vertretungsbefugnis abgeschafft.

Schritte ins Offene 3/85. Illustration von Madeleine Hunziker, Basel

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