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Gosteli-Stiftung - Archiv zur Geschichte der schweizerischen Frauenbewegung

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2017

April

Carl Hilty – Anwalt für die Sache der Frau (1833-1909)

Es gab auch Männer, die sich vehement für die Einführung des Frauenstimm- und -wahlrechts einsetzten. Bereits vor 120 Jahren schrieb Carl Hilty im „Politischen Jahrbuch der Schweizerischen Eidgenossenschaft": „Der Staat tut sich selbst einen grossen Schaden, wenn er die ganze Hälfte seiner Bürger des Rechtes, sich für die öffentlichen Interessen zu interessieren und damit notwendig auch der Fähigkeit dazu beraubt. Die Freiheit besteht wesentlich darin, dass man an der Gesetzgebung teilnimmt... Wir betrachten unsererseits das Frauenstimmrecht als den praktischen Kern der Frauenfrage."

Carl Hilty war zu seiner Zeit einer der grössten Rechtsgelehrten in der Schweiz. Er wurde 1874 vom Berner Regierungsrat als Professor für Bundesrecht und kantonales Staatsrecht an die Universität Bern berufen und 1909 vom Bundesrat zu einem von drei Vertretern am neu gegründeten internationalen Haager Schiedsgerichthof ernannt.

Quelle: De Senectute, Frauenstimmrecht, Separatdruck aus dem Politischen Jahrbuch der schweiz. Eidgenossenschaft, Prof. C. Hilty, 30'361


März

Emma Müller-Vogt (1853 – 1936)

Initiantin der Kriegswäscherei Bern, Frauenrechtlerin

Die Ehefrau von Bundesrat Eduard Müller wandte sich nach zunächst hauptsächlich karitativem Engagement ab den 1890er Jahren vermehrt politischen Aktivitäten zu.

Ein wichtiges Werk Emma Müller-Vogts bestand im Aufbau und der Leitung der ersten Kriegswäscherei 1914 in Bern. Sie packte tatkräftig mit an, denn es mussten gigantische Wäscheberge der Soldaten gesäubert und geflickt werden.

Die Bundesratsgattin war Mitglied des Frauenkomitees Bern, Mitbegründerin des Frauenvereins Berna, des Dienstbotenvereins Bern und des Vereins der Schulfreundlichen, der für die damals umstrittene Wählbarkeit von Frauen in Schulkommissionen plädierte.

Quelle: Biografische Notizen Nr. 4019

Februar

Verloren und gefunden...

Anzeigen aus der Fasnachtsausgabe des Schweizer Frauenblatts von 1927

 

Januar

Die Mitarbeiterinnen des SV-Personalrestaurants der Sandoz in Basel erhalten Instruktionen zu den neuen Kassen. Die Förderung der Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen war seit Beginn ein wichtiges Anliegen des von Else Züblin-Spiller gegründeten Schweizer Verbandes Volksdienst (SV Group).

Quelle: Bestand 180 Schweizer Verband Volksdienst (SV Group), F-00581-21

Findmittel zum Bestand Schweizer Verband Volksdienst (SV Group)

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