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Gosteli-Stiftung - Archiv zur Geschichte der schweizerischen Frauenbewegung

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Sektionen

2017

Oktober

Altersvorsorge

Karikatur aus dem Jahr 1987 von Michèle Noverraz aus dem Bestand Agenda des Femmes.

Findmittel Agenda des Femmes

September

Gertrud Hämmerli-Schindler (hier mit General Henri Guisan-Doelker an einer FHD-Verbandstagung in Zürich) bildete sich zur Krankenschwester aus und gründete 1932 den Verein Mütterhilfe, der in Zürich die erste Beratungsstelle für werdende Mütter eröffnete. 1939 baute sie den Zivilen Frauenhilfsdienst (FHD) im Kanton Zürich auf und präsidierte den schweizerischen Zivilen Frauenhilfsdienst. Nach dem Krieg übernahm sie das Präsidium der Zürcher Frauenzentrale und 1949 das Präsidium des Bundes Schweizerischen Frauenvereine. Sie war Mitglied der Direktion des Schweizerischen Roten Kreuzes und Vizepräsidentin des Schweizerischen Bundes für Zivilschutz. 1958 arbeitete sie an der SAFFA mit.

Foto: Fotosammlung Nr. 706

Biografisches Dossier Nr. 2613

August

 

Schülerinnen der Gartenbauschule Niederlenz lernen die Kunst des Einmachens.

Quelle: Bestand 190, Schweizerischer Gemeinnütziger Frauenverein

Findmittel zum Schweizerischen Gemeinnützigen Frauenverein

Juli

Soziale Käuferliga

Viele Pionierinnen aus der Frauenbewegung engagierten sich in der 1906 gegründeten Sozialen Käuferliga. Gemäss den drei Schlagwörtern

„Wer lebt, muss kaufen"
„Wer kauft, hat Macht"
„Macht verpflichtet"

sollte durch die Sensibilisierung der Konsumenten und Konsumentinnen eine Neugestaltung der wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse erreicht werden.
Barbezahlung durch die Kundschaft, Kampf um die Sonntagsruhe der Angestellten, Regelung des Laden- und Wirtschaftsschlusses, gleicher Lohn für gleiche Arbeit und bezahlte Ferien waren einige Themen, für die sich die Soziale Käuferliga engagierte.

Quelle: Frauen-Zeitung Berna, 18.7.1925

Juni

Emma Boos-Jegher (1857-1932)

Die in Italien aufgewachsene Pionierin der Frauenbewegung, der Mädchenerziehung und Frauenberufstätigkeit liess sich nach ihrer Heirat in Zürich nieder. Sie leitete die von ihrem Mann gegründete Kunst- und Frauenarbeitsschule Neumünster. Daneben engagierte sie sich in verschiedenen Frauenverbänden. Sie war Mitbegründerin des Schweizer Frauen-Verbandes und des Schweizerischen Gemeinnützigen Frauenvereins und präsidierte die Union für Frauenbestrebungen, Vorläuferin des Zürcher Frauenstimmrechtsvereins. 1900 war sie Mitinitiantin des Bundes Schweizerischer Frauenorganisationen. Ihre Hauptanliegen waren die hauswirtschaftliche Ausbildung und die bessere Berufsbildung der Mädchen, und sie trat für das Frauenstudium, für Abstinenz und gegen Prostitution ein.

Quelle: Biografische Notizen Nr. 898

Mai

Hochzeit von Else Spiller und Ernst Züblin (1920)

Wohl aus finanziellen und praktischen Gründen trug die Braut nicht immer ein weisses Kleid. Oft handelte es sich um ein Sonntagsgewand, das auch später noch getragen werden konnte.

Quelle: Nachlass Else Züblin-Spiller in Bestand 180 SV Service, 605-01

Findmittel zum Bestand Schweizer Verband Volksdienst und zum Nachlass von Else Züblin-Spiller

 

April

Carl Hilty – Anwalt für die Sache der Frau (1833-1909)

Es gab auch Männer, die sich für die Einführung des Frauenstimm- und -wahlrechts einsetzten. Bereits vor 120 Jahren schrieb Carl Hilty im „Politischen Jahrbuch der Schweizerischen Eidgenossenschaft": „Der Staat tut sich selbst einen grossen Schaden, wenn er die ganze Hälfte seiner Bürger des Rechtes, sich für die öffentlichen Interessen zu interessieren und damit notwendig auch der Fähigkeit dazu beraubt. Die Freiheit besteht wesentlich darin, dass man an der Gesetzgebung teilnimmt... Wir betrachten unsererseits das Frauenstimmrecht als den praktischen Kern der Frauenfrage."

Carl Hilty war zu seiner Zeit einer der grössten Rechtsgelehrten in der Schweiz. Er wurde 1874 vom Berner Regierungsrat als Professor für Bundesrecht und kantonales Staatsrecht an die Universität Bern berufen und 1909 vom Bundesrat zu einem von drei Vertretern am neu gegründeten internationalen Haager Schiedsgerichthof ernannt.

Quelle: De Senectute, Frauenstimmrecht, Separatdruck aus dem Politischen Jahrbuch der schweiz. Eidgenossenschaft, Prof. C. Hilty, 30'361


März

Emma Müller-Vogt (1853 – 1936)

Initiantin der Kriegswäscherei Bern, Frauenrechtlerin

Die Ehefrau von Bundesrat Eduard Müller wandte sich nach zunächst hauptsächlich karitativem Engagement ab den 1890er Jahren vermehrt politischen Aktivitäten zu.

Ein wichtiges Werk Emma Müller-Vogts bestand im Aufbau und der Leitung der ersten Kriegswäscherei 1914 in Bern. Sie packte tatkräftig mit an, denn es mussten gigantische Wäscheberge der Soldaten gesäubert und geflickt werden.

Die Bundesratsgattin war Mitglied des Frauenkomitees Bern, Mitbegründerin des Frauenvereins Berna, des Dienstbotenvereins Bern und des Vereins der Schulfreundlichen, der für die damals umstrittene Wählbarkeit von Frauen in Schulkommissionen plädierte.

Quelle: Biografische Notizen Nr. 4019

Februar

Verloren und gefunden...

Anzeigen aus der Fasnachtsausgabe des Schweizer Frauenblatts von 1927

 

Januar

Die Mitarbeiterinnen des SV-Personalrestaurants der Sandoz in Basel erhalten Instruktionen zu den neuen Kassen. Die Förderung der Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen war seit Beginn ein wichtiges Anliegen des von Else Züblin-Spiller gegründeten Schweizer Verbandes Volksdienst (SV Group).

Quelle: Bestand 180 Schweizer Verband Volksdienst (SV Group), F-00581-21

Findmittel zum Bestand Schweizer Verband Volksdienst (SV Group)

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